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  • Freizeit & Tourismus

    Ein Getreidefeld unter blauem Himmel

Sehenswertes

Haus Schwarzenstein

Das Haus Schwarzenstein

Im Ortsteil Drevenack befindet sich auch das Haus Schwarzenstein, ein ehemaliger Rittersitz aus dem 14. Jahrhundert. Die Anlage besteht aus mehreren Gebäuden. Das Hauptgebäude ist das ehemalige Herrenhaus mit Resten eines Grabensystems. Weiterhin gibt es eine heute zu Wohnzwecken ausgebaute ehemalige Orangerie und ein Stallgebäude, beides ist durch eine Backsteinmauer mit Tor verbunden. Ein bereits 1772 erstellter Fachwerkbau, im Bautyp des niederrheinischen Hallenhauses, findet sich ebenfalls auf dem Gelände. Umgeben ist das Ganze von den Überresten einer in barocker Zeit gestalteten Garten- und Parkanlage. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Gut mehrfach den  Besitzer. Zum Ende des 18. Jahrhunderts gingen das Haus und die dazugehörigen Ländereien in den Besitz der Familie Eichelberg über, der es heute noch immer gehört.
Seit 1962 stellt die Familie Eichelberg das Gut dem Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdverein  in Pacht zur Verfügung. Das Gelände rund um Haus Schwarzenstein bietet mit einer idealen Mischung aus Wald und Wiesen ein gutes Jagdgebiet.

Museen

Otto-Pankok-Museum

Im Norden der Gemeinde im Ortsteil Drevenack befindet sich das Otto-Pankok-Museum. Otto Pankok, Maler und Bildhauer, gestorben 1966, hat mit Nolde und Barlach einen großen Beitrag zur Malerei der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geleistet. Das Museum befindet sich neben dem damaligen Wonhaus, in dem Otto Pankok mit seiner Familie lebte, dem "Haus Esselt", in der damaligen Scheune. Im Wohnhaus selbst, werden heute noch mit der originalen Druckwerkstatt Otto Pankoks von einem Meister Drucke gefertigt.

Seit August 2018 ist das Otto-Pankok-Museum aufgrund von aufwendigen Sanierungen und Umbauten geschlossen und wird im Frühjahr 2022 wieder eröffnet.

Otto-Pankok-Weg 4
46569 Hünxe
Tel.: 02856 / 754

Weitere Informationen über Otto Pankok und das Museum finden Sie auf der Website des Otto-Pankok-Museums.

Heimatmuseum

Interessant ist auch ein Besuch des 1992 eröffneten Heimatmuseums "Alte Bergschule". Zu sehen ist die Einrichtung der früheren Landschule, ein anderer Teil widmet sich dem bäuerlichen Haushalt und Handwerk. Daneben sind auch Funde aus der Karbon-, Jura- und Eisenzeit zu sehen.

Frierich-Endemann-Str. 4
46569 Hünxe
Tel.: 02858 / 2090

Weitere Informationen zum Heimatmuseum finden Sie auf der Website des Heimatvereins Hünxe.

Die Wassermühle in Gartrop
Mühlenmuseum

Im Mühlenmuseum kann die alte Schloß-Wassermühle an der Zufahrt zum Schloß Gartrop erkundet werden. Im Jahr 2014 wurde die Wassermühle und das Gebäude umfangreich sanirt. Durch Führungen und Aktionstagen wird das Museum durch den Heimatverein für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bei Führungen für Schulklassen wird die Funktion der Mühle erläutert und der Weg "vom Korn zum Brot" erklärt.

Das Mühlenmuseum hat in den Monaten April - Oktober jeden 3. Sonntag von 11:00 - 17:00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen zum Mühlenmuseum finden Sie auf der Website des Heimatvereins Hünxe.

Schloß Gartrop

Im 14. Jahrhundert wurde das Schloss Gartrop zum ersten Mal erwähnt. Mit der Zeit wurde baulich einiges verändert, ein Teil der ursprünglichen Bausubstanz ist aber heute noch im Nordwest-Flügel zu finden.

Heute dient das Schloss Gartrop hauptsächlich als Hotel und Veranstaltungs-Location. Wegen der märchenhaften Atmosphäre und der schloßeigenen Kapelle ist das Schloss Gartrop der perfekte Ort für Traumhochzeiten. Auch andere Feiern können hier ausgerichtet werden.
Für alle Neugierigen, die das Schloß abseits von Feiern und Tagungen erkunden möchten, werden Führungen angeboten.

Termine für Führungen und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Schloss Gartrop.

Treidelschifferdorf Krudenburg

Der historische Ortskern des alten Treidelschifferdorfs Krudenburg wurde liebevoll restauriert und steht komplett unter Denkmalschutz. Beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ wurde Krudenburg schon mehrfach ausgezeichnet. „Die Krudenburg“ war bis 1827 ein Rittersitz und wurde 1363 erstmals urkundlich erwähnt. Von der einst stolzen Burganlage und der Vorburg stehen jedoch nur noch ein zweigeschossiger Turm und Grundmauern. Um 1893 wurde die verfallene Burg abgerissen. Der Dorfbrunnen stellt das Wahrzeichen der Krudenburger dar, einen wasserspeienden Frosch. Krudenburg wurde früher oftmals überschwemmt, wenn die Lippe Hochwasser führte.  Die Hochwassermarken am Fuße des Brunnens weisen darauf hin. Der ehemalige Lippehafen stammt aus der Zeit der Flussschifffahrt, die hier bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts betrieben wurde.

Krudenburg hatte damals eine große Bedeutung. Hier gingen die Schiffer und Flößer vor Anker, hier übernachteten auch die Pferdebauern, die mit ihren Pferden die Schiffe über die Lippe zogen, sie „treidelten“. Im Jahr 2008 wurde der alte Hafen auf Initiative der Dorfgemeinschaft Krudenburg liebevoll wiederhergerichtet. Ein kleiner Rundweg um den Hafen lädt zum Verweilen und Genießen der Idylle ein.